Fahrradschlösser – die Haustür des Fahrrads

Fahrräder sind häufig sehr teuer in ihrer Anschaffung, immer öfter stecken Fahrradfahrer viel Mühe und Liebe in die Verschönerung ihres Rades, deshalb ist es umso wichtiger, sie mit einem Fahrradschloss zu sichern. 

Oft haben Fahrräder selbst ein kleines Schloss eingebaut. Diese sind jedoch in der Regel leicht zu verbiegen, sodass sie keinen optimalen Schutz bilden. Leistet man sich zum ersten Mal ein Fahrrad, bei dem es sich lohnt in ein etwas teureres oder komplexeres Schloss zu investieren, so wird man zunächst ahnungslos auf die Schlosswelt losgelassen.
Die erste Frage ist die, ob man ein Schlüsselschloss kauft oder ein Kombinationsschloss. Während man sich da zunächst überlegen sollte, ob es für einen selbst wahrscheinlicher ist einen Schlüssel zu verlieren oder eine Kombination zu vergessen, muss man ebenfalls berücksichtigen, dass der Schlüssel eines günstigen Schlosses nicht aus dem strapazierfähigsten Material bestehen wird. Kombiniert mit einem harten Schloss, könnte der Schlüssel leicht abbrechen, was zum Aufknacken des Schlosses führt.
Kombinationsschlösser haben meist eine Zahlenfolge von vier bis sechs Zahlen, die eingegeben werden muss, um das Schloss zu öffnen. Viele Zahlenschlösser lassen nach Anleitung eine eigene Zahlenfolge einstellen, sodass man eine bekannte Ziffernreihe auswählen kann. Experten warnen jedoch vor zu simplen Folgen, in denen einzelne Ziffern mehrmals wiederholt werden, da diese die Sicherheit eines Schlosses stark beeinträchtigen.
Wer Probleme hat sich Zahlen zu merken, so gibt es auch etwas seltenere Schlösser, die Zeichen, anstelle von Zahlen nutzen.
Das erste worauf man beim Fahrradschloss achten sollte, ist die Dicke und die Qualität des Drahtes unter der Plastik- oder Gummihülle. In der heutigen Zeit findet man im Internet sogar genaue Anleitungen wie man dünne Fahrradschlösser mit einfachen Gartenwerkzeugen knackt. In der Regel sind Bügelschlösser am wirksamsten, die Stahlrohre halten stand und der Dieb gibt auf. Allerdings sind Bügelschlösser unbiegsam und inflexibel.
Die Alternative hierzu bilden Panzerkabelschlösser, die ebenfalls eine sehr hohe Sicherheit vorweisen und eine höhere Flexibilität zum anschließen haben. Spiralkabelschlösser werden sehr häufig verkauft, allerdings muss dringend vor ihnen gewarnt werden. Durch ihr verwirrendes, komplexes Aussehen, vermitteln sie eine hohe Sicherheit. Der Gegenteil ist jedoch der Fall. Diese Schlösser lassen sich oft in unter 15 Sekunden knacken und werden daher von der Polizei als „Geschenkbänder für Diebe“ bezeichnet.
Bei dem Kauf eines Fahrradschlosses sollte viel Überlegung im Spiel sein. Hat man nicht am Fahrrad gespart, so sollte man auch nicht beim Schloss beginnen. Ebenfalls sollte man beim Kauf auf eine VdS Anerkennung achten, diese deutet auf eine hohe Sicherheit hin.
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